Concept-Maps in Lehre und Forschung

Eine zentrale Herausforderung in der Lehre, und insbesondere in der Lehrkräftebildung, stellt die Vernetzung unterschiedlicher Wissensbereiche dar. Der Einsatz von Concept-Maps regt Studierende nicht nur an, Wissensbereiche und damit verbundene kognitive Strukturen aktiv zu vernetzen, sondern bietet als grafische Darstellung des aktuellen Lernstands auch ein geeignetes Instrument für die Forschung.

Fischler und Peuckert (2000) befassen sich in ihrem Beitrag mit Concept-Maps als Methode der Wissensdiagnose, also dem Erfassen des Wissensstands in Lehr-Lern-Kontexten. Dabei beleuchten sie diese insbesondere im Hinblick auf Gestaltungs- und Auswertungsmöglichkeiten sowie Gütekriterien.

Cañas und Novak (2012) thematisieren in ihrem Artikel die Einsatzmöglichkeiten von Concept-Maps in Lehr- und Forschungszusammenhängen. Sie betrachten Struktur und Inhalt von Concept-Maps als zentrale Dimension und gehen auf die unterschiedlichen Formen und ihre Bedeutung für den Lernprozess ein.

 

Zur zweiseitigen Zusammenfassung:
Fischler, H.; Peuckert, J. (2000): Concept Mapping in Forschungszusammenhängen. In: Dies. (Hrsg.): Concept Mapping in fachdidaktischen Forschungsprojekten der Physik und Chemie, Berlin, S. 1–21. (PDF)


Zur zweiseitigen Zusammenfassung (auf deutsch):
Cañas, A. J./Novak, J. D. (2012): Freedom vs. Restriction of Content and Structure during Concept-Mapping – Possibilities and Limitations for Construction and Assessment, In: Concept Maps: Theory, Methodology, Technology, Protocoll of the Fifth International Conference on Concept Mapping, Valletta, Malta. (PDF)


Zur Vertiefung des Themas Concept-Maps ist hier eine Bibliografie  über allgemeine Grundlagen, theoretische Hintergründe, durchgeführte Studien mit Concept Mapping sowie Studien zum Einsatz im Bereich der Germanistik und der Geschichte verfügbar.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.