Wie hilfreich sind Schulpraktika?

Der Ruf nach einem höheren Praxisbezug des Lehramtsstudiums begleitet dieses insbesondere an den häufig als theorielastig wahrgenommenen Universitäten. Um einem „Praxisschock“ zwischen Studium und anschließendem Referendariat vorzubeugen, wurden in unterschiedlicher Art und in unterschiedlichem Umfang Praxisphasen an den Universitäten eingerichtet, die die Studierenden mit dem späteren Arbeitsumfeld Schule in Kontakt bringen sollen.

Hascher (2012) fasst den Stand der Forschung zur Wirksamkeit solcher Praxisphasen zusammen und benennt Faktoren, die einen möglichst hohen individuellen Kompetenzzuwachs der zukünftigen Lehrkräfte während des Praktikums ermöglichen sollen.

Gröschner, Schmitt und Seidel (2013) richten ihren Fokus auf den Einfluss von Schulpraktika in Bezug auf die professionelle Handlungskompetenz und Kompetenzselbsteinschätzung. Zudem wird die Wirksamkeit von schulischer und universitärer Lernbegleitung für die Studierenden untersucht.

 

Zur zweiseitigen Zusammenfassung:
Hascher, T. (2012): Forschung zur Bedeutung von Schul- und Unterrichtspraktika in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. In: Beiträge zur Lehrerbildung 30 (1), S. 87–98. (PDF)


Zur zweiseitigen Zusammenfassung:
Gröschner, A; Schmitt, C; Seidel, T. (2013): Veränderung subjektiver Kompetenzeinschätzungen von von Lehramtsstudierenden im Praxissemester. In: Zeitschrift für Psychologie 27 (1-2), S. 77-86. (PDF)

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