Biologie

Katrin Wehler

LiB-Mitarbeiterin:
Katrin Wehler, StR’in
kwehler@bio.uni-kiel.de
Gemeinsame Einrichtung im Biologiezentrum

Betreuung:
Dr. Cornelia Sommer
Gemeinsame Einrichtung im Biologiezentrum

Prof. Dr. Manuela Dittmar
Zoologisches Institut

Prof. Dr. Wolfgang Bilger
Botanisches Institut

Laufzeit des Projekts: 2015-2018
Ergebnisse Frühjahr 2018 (PDF)


“Verbesserung der Fachwissenschaftlichen Ausbildung für Biologielehrkräfte”

Im Rahmen des Projektes „Verbesserung der Fachwissenschaftlichen Ausbildung für Biologielehrkräfte“ wurde ein über zwei Semester gehendes Modul entwickelt, das berufsrelevante, fachliche und fachpraktische Inhalte vermittelt.

Konzept

Mit dem neuen Modul ist für die Biologie erstmalig eine Lehrveranstaltung geschaffen worden, die sich explizit nur an die angehenden Lehrkräfte richtet und die speziell auf die Anforderungen, die der angestrebte Beruf mit sich bringt, zugeschnitten ist. Das Modul, bestehend aus einer Vorlesung (2 SWS) und einer Übung (3 SWS), erstreckt sich über 2 Semester. In diesem Zeitraum wird ein breit gefächertes Wissen zu biologischen Frage­stellungen auf Masterniveau vermittelt. Um hierbei die thematische Passung zum späteren Unterrichten in der Oberstufe zu gewährleisten, orientiert sich die Konzeption an den neuen Fachanforderungen für die Oberstufe.

Vorlesung

Die Vorlesung vermittelt weitergehende Fragestellungen aus der aktuellen Forschung und verknüpft diese mit den etablierten fachlichen Inhalten. Dazu bedient sie sich konsequent der Organisationsform des Flipped Classroom-Modells. Indem sie an das im Bachelor erworbene Fachwissen anknüpft, dieses im Sinne eines Spiralkurrikulums aktiviert und im Folgenden darauf aufbaut, trägt sie zur Vernetzung des im Bachelor erworbenen Wissens bei.

Übungen / Experimente

In der Übung erarbeiten sich die Studierenden dazu passend ein Versuchsrepertoire aus allen später in der Oberstufe zu unterrichtenden Themengebieten (Evolution, Ökologie, Zellbiologie, Stoffwechselphysiologie, Genetik und Neurobiologie). Dadurch dass die Studierenden alle Versuche quasi in einer Schülerinnen-/Schüler-Rolle selbst durch­führen, stärken sie dabei ihre eigenen experimentellen Fertigkeiten. In der sich anschließenden gemeinsamen Reflexion entwickeln sie ein Bewusstsein für die von einer Lehrkraft im Vorwege sowie in der Begleitung eines Unterrichtsexperiments zu gewährleistenden Rahmenbedingungen. Indem die inhaltliche Einbindung der Experimente in die entsprechenden Themenfelder diskutiert wird, wird ebenso erzielt, dass die angehenden Lehrkräfte die Experimente später als Bestandteile eines echten naturwissenschaftlichen Erkenntnisprozesses in ihrem Unterricht integrieren können und sie nicht ausschließlich um ihrer selbst willen verwenden.

Evaluation

Das Modul „Oberstufenbiologie – Experimente zwischen Forschung und Schulpraxis“ hat im Wintersemester 2016/17 und Sommersemester 2017 erstmalig mit zwei Gruppen stattgefunden. So konnten nun 40 Studierende in der begleitenden Evaluation befragt werden. Diese findet zum einen auf der Ebene des erworbenen Wissens statt, erfragt jedoch auch die wahrgenommene Qualität der Vorbereitung auf den angestrebten Beruf bezogen auf die einzelnen Themenfelder. In einer vorausgegangenen Befragung von Absolventinnen und Absolventen der CAU im Fach Biologie wurde unter anderem darin eine große Unzufriedenheit offenbar.

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